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Bukit Lawang – die Reise zu den Orang-Utans auf Sumatra

Aktualisiert: 5. Apr. 2021

Schon die Anreise vom Flughafen Kuala Namu war das reinste Abenteuer. Die

„Straßen“ waren eher aus Schotter und die Löcher gefühlt so tief wie Krater. An

Ausruhen war während der Fahrt gar nicht zu denken. Kleiner Tipp an die Mädels

der Sport-BH ist ein absolutes Muss!




Doch dann kommst du nach ca. 3 Stunden Fahrt in einem kleinen Dorf an und bist

sofort wie in einer anderen kleinen Welt. Weg von gewohnter Zivilisation und dem

schnellen Wifi. Hier steht gefühlt die Zeit still.

Für den nächsten Tag hatten wir bereits einen Zweitägigen Dschungel Trip mit

Übernachtung geplant, denn wir wollte unbedingt Orang-Utans in der freien Natur

beobachten. Das stand schon immer auf meiner persönlichen Bucket-List.

Der Trip startete bereits frühmorgens bei knackigen 30 Grad und 95 %

Luftfeuchtigkeit. Das wir nun 8 Stunden Bergauf und Bergab wandern, war mir

erst mal nicht bewusst. Mein hellgraues T-Shirt war relativ schnell dunkelgrau

gefärbt – doch als wir dann im tiefen Dschungel endlich die Orang-Utans in den

Baumkronen gefunden haben, war jegliche Anstrengung und jeder

Schweißtropfen vergessen.

Unfassbar wie sich diese Tiere mit ihren langen Armen mit so einer Leichtigkeit

von einem Ast zu anderem Ast schwingen können. Wir hatten das große Glück

einer Mutter mit ihrem Jungen zu begegnen. Die Mimik und Gestik waren einfach

unbezahlbar und dem Menschen so unglaublich ähnlich. Jede unserer

Bewegungen hatte sie natürlich im Blick, um ihr Baby jederzeit schützen zu

können. Die Rufe des kleinen haben uns direkt eine Gänsehaut verpasst.

Wir sind noch weiteren Tieren begegnet, bis wir schließlich unser Lager direkt an

einem Fluss erreicht hatten. Wir wurden von herzlichen Einheimischen an der

offenen Feuerstelle empfangen. Mit nur wenigen Mitteln haben Sie uns ein super

leckeres Essen gezaubert. Unter freiem Sternenhimmel und mit der

Geräuschkulisse des Dschungels Abend zu essen, war tatsächlich einzigartig.

Mehr Freiheit und Verbundenheit zur Natur kann man in diesem Moment nicht

spüren.

Dieses Abenteuer wird daher immer in meiner Erinnerung bleiben

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